Intervall-Höhentraining im Studio: So läuft deine erste Session ab

Intervall-Höhentraining im Studio: So läuft deine erste Session ab

Du hast den Begriff schon mal im Fitnessstudio oder in einer Praxis gelesen und fragst dich, was da eigentlich passiert? Intervall-Höhentraining wird immer häufiger angeboten. Bevor du deinen ersten Termin buchst, lohnt sich ein Blick auf den Ablauf. Und auf die Frage, was die Methode leisten kann und was eben nicht.

Intervall-Höhentraining ist kein Fatburner

Wer abnehmen will, wünscht sich oft eine Abkürzung. Die gibt es nicht, auch nicht in Form von Höhenluft. Während der Anwendung liegst du ruhig, große Mengen Kalorien verbrennst du dabei nicht. Die Basis bleiben Ernährung und Bewegung. Was dabei wirklich zählt, fasst das Gesundheitsportal des Bundes in seinem Ratgeber zu Übergewicht zusammen. Wenn du ausreichend Ausdauer und Energie für dein Workout hast und deine Ernährung anpasst, klappt es auch mit dem Abnahmen.

Trotzdem kann Intervall-Höhentraining ein wertvoller Begleiter für dich sein, als passives Training, als Unterstützung bei der Regeneration und vieles mehr.

So läuft es ab

Ein seriöser Anbieter fragt dich vorab nach Vorerkrankungen und Medikamenten. Bei Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen solltest du vorher ärztlich abklären lassen, ob die Anwendung für dich infrage kommt. Danach legst oder setzt du dich bequem hin und bekommst eine Maske.

Ein Gerät mischt jetzt die Luft, die du einatmest. Phasen mit sauerstoffärmerer Luft, wie sie in großer Höhe vorkommt, wechseln sich mit Phasen sauerstoffreicherer Luft ab. Du musst dabei nichts tun und nichts üben, du atmest ganz normal weiter. Den Reiz liefert allein die veränderte Luft.

Am Ende bekommst du im besten Fall eine Auswertung, wie dein Körper reagiert hat. Ob das klappt, hängt stark von der Technik ab, mit der das Studio arbeitet.

Das Gerät ist nur die halbe Miete. Entscheidend ist auch die Software dahinter: Viele Einrichtungen setzen dafür auf respio, eine cloudbasierte Plattform aus München, die bislang einzigartig ist. Nach Angaben des Unternehmens arbeiten schon über 100 Studios, Praxen und Hotels damit.

Für dich heißt das: Deine Session läuft nicht nach starrem Schema ab. Ein intelligenter Modus wertet deine körperlichen Reaktionen in Echtzeit aus und passt den Ablauf laufend an. Je nach Studio kannst du dich per PIN selbst am Gerät einloggen, während das Team deine Session per Live-View im Blick behält.

Nach jeder Anwendung erstellt die Software einen Bericht mit Verlaufsgrafik und einer Analyse deiner Herzratenvariabilität. Die HRV zeigt, wie stark die Abstände zwischen deinen Herzschlägen schwanken, und gilt als Hinweis darauf, wie gut dein Körper mit Belastung umgeht. Den Bericht kann dir das Studio als PDF mitgeben, dann sieht du schwarz auf weiß, was sich bei dir tut.

Intervall-Höhentraining und dein Training

Die Anwendung ersetzt kein Workout, sie kann ein Extra sein, das du am besten mit deinem Trainer abstimmst. Wenn du dein Ausdauertraining nach Puls steuerst, solltest du übrigens deine echten Werte kennen, statt dich auf Faustformeln zu verlassen. Das heißt auch, dass du beim Ausdauersport mindestens mit einem Pulsmesser arbeiten solltest, um deinen Trainingspuls zu kennen.

Und falls dich nach einem harten Training mal eine Verletzung ausbremst, können Enzyme bei Sportverletzungen deine Recovery unterstützen.

Genau hier nutzen viele Sportler mittlerweile auch das Intervall-Höhentraining, da sie darauf schwören, die Regenerationsphase mit passiver Aktivität zu verbringen.

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